Kräutertherapie nach Jeremy Ross

Anfangs Oktober durfte ich einen dreitägigen Kurs von Jeremy Ross, dem Kräuter-Guru für die Therapie von chinesischen Syndromen mit westlichen Kräutern,  besuchen. Die didaktischen Fähigkeiten und die fabelhaften Nachschlagewerke zur Erstellung von Kräuterrezepturen haben mich begeistert. Das Schwergewicht des Kurses lang auf Erschöpfungssyndromen und emotionalen Problemen.

 

Die wichtigste Take-home-message für mich war, dass man bei Erschöpfung möglichst auf alle Stimulatien verzichten sollte, oder zumindest deren Konsum drastisch reduzieren. Hiermit sind Kaffee, Guarana und Energydrinks gemeint, weil diese den Körper bei längerem Gebrauch nur noch mehr erschöpfen. Als Ersatz schlägt Jeremy Ross vor, vorübergehend auf Grüntee umzusteigen und stattdessen Capsicum- und/oder Turnera-Tinktur zu verwenden.

 

Interessant war auch der Ansatz, dass man bei der richtigen Auswahl von Pflanzenpaaren oder -trios die Wirkungsrichtung der Kräuter steuern kann. Man könnte dieses Phämomen auch mit einer Tastenkombination beim Klavierspielen vergleichen. Klar hat jede Taste einen Ton, aber erst durch mehrere Tasten kommt es zu einem wohlklingenden Akkord oder zu einer Melodie. In der chinesischen Medizin hat jeder Patient meistens mehrere Diagnosen von TCM Syndromen. Eine typische Mischung besteht aus 6-10 Kräutertinkturen.

 

Ob Sie nun an Erschöpfung in Kombination mit Muskelschmerzen, Burnout-Syndrom mit übertriebenem Ehrgeiz, Ueberarbeitung, Angstdruck, rezidivierenden Infekten, Erschöpfung nach einem Infekt,  innerer Unruhe, Verdauungsproblemen, Vergesslichkeit, Winterdepression, Frühjahrsmüdigkeit, Wechseljahrbeschwerden oder postnataler Depression leiden: Mit Tinkturen nach Jeremy Ross kann eine optimale Lösung für Sie gefunden werden. In der Mistel Apotheke in Hombrechtikon kann ich nach sorgfältiger Anamnese eine auf Sie zugeschnittene Kräutertinktur herstellen.